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	<description>Der Fotoblog für Fotofans</description>
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		<title>Zum ersten mal Andromeda-Galaxie fotografieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2020 11:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrofotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Andromeda-Galaxie]]></category>
		<category><![CDATA[M31]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Achtung: Lies unbedingt auch den Nachtrag ganz am Ende dieses Artikels! Denn mit einem ganz bestimmten Programm habe ich mein erstes Foto deutlich verbessern können. Die Andromeda-Galaxie zu fotografieren, stand schon lange auf meiner Liste. Sie ist ein typisches Objekt für Anfänger in der Deep-Sky-Fotografie, doch auch Fortgeschrittene und Profis fertigen immer wieder Fotos dieser [&#8230;]</p>
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<p><em>Achtung: Lies unbedingt auch den Nachtrag ganz am Ende dieses Artikels! Denn mit einem ganz bestimmten Programm habe ich mein erstes Foto deutlich verbessern können.</em></p>



<p>Die Andromeda-Galaxie zu fotografieren, stand schon lange auf meiner Liste. Sie ist ein typisches Objekt für Anfänger in der Deep-Sky-Fotografie, doch auch Fortgeschrittene und Profis fertigen immer wieder Fotos dieser wunderbaren Galaxie an. Ihrer Schönheit kann sich kein Hobby-Astronom entziehen&#8230;</p>



<p>Äußerst passend im Sternbild Andromeda gelegen, ist diese Galaxie ca. 2,5 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Lichtjahre &#8211; das klingt immer so groß, aber was bedeutet dieses Maß eigentlich? Ganz einfach: die Zeit, die das Licht benötigt, um bis zu uns auf die Erde zu gelangen, beträgt ca. 2,5 Mio. Jahre. Lass dir diesen Satz auf der Zunge zergehen. Das bedeutet, dass wenn wir zur Andromeda-Galaxie schauen, wir ca. 2,5 Mio. Jahre in die Vergangenheit sehen. Wahnsinn, oder? </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ein Blick in die Sterne ist immer ein Blick zurück in die Vergangenheit.</p></blockquote>



<p>Trotz der großen Entfernung, die astronomisch gesehen aber gar nicht so groß ist, ist die Andromeda Galaxie die nächstgelegene Spiralgalaxie zur Milchstraße. Wir sind also quasi Nachbarn und bewegen uns sogar aufeinander zu. Irgendwann, so in vier bis zehn Milliarden Jahren, werden beide Galaxien miteinander kollidieren und zu einer gemeinsamen Galaxie verschmelzen. Rette sich, wer kann! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Früher dachte man, die Galaxie wäre ein Nebel. Deswegen wird sie oft auch als Andromeda-Nebel bezeichnet. Denn unter einem klaren Himmel mit wenig Lichtverschmutzung ist die Galaxie tatsächlich mit bloßem Auge als kleiner diffuser Fleck zu erkennen. Nimmt man ein Fernglas zur Hand, wird der Fleck deutlicher sichtbar. Details werden jedoch erst im Teleskop oder auf Fotografien sichtbar.</p>



<p>Im Frühling und Sommer steht die Galaxie bei uns in Deutschland zu niedrig, um sie zu fotografieren. Wenige Grad über dem Horizont hat man einfach zu viel Lichtverschmutzung. Besser ist es, wenn sie hoch bzw. höher am Himmel steht. Daher habe ich mir eine klare September-Nacht ausgesucht und bin gegen 22 Uhr zu meinem geplanten Aufnahmeort, ca. 30 km von Hannover entfernt, gefahren. </p>



<p>Vor Ort habe ich mein Setup aufgestellt. Es besteht aus:</p>



<ul><li>Skywatcher Star Adventurer (Montierung/Nachführung, da die Erde rotiert)</li><li>Skywatcher Stativ für Star Adventurer (stabiler als mein normales Fotostativ)</li><li>Sony Alpha 6000</li><li><a href="https://fotonische.de/sony-sel-70350-test/">Sony SEL-70350 Objektiv</a> (Klick für Testbericht)</li><li>Fernauslöser</li><li>Zubehör wie eine Powerbank für die Nachführung</li></ul>



<p>Nach dem Einnorden der Nachführung konnte ich mit der Aufnahme beginnen. Dafür habe ich folgende Einstellungen verwendet:</p>



<ul><li>25 sek. Verschlusszeit</li><li>Blende f5,6 (mehr Lichtstärke gibt das Objektiv leider nicht her)</li><li>200mm Brennweite</li><li>ISO 3200</li></ul>



<p>Insgesamt habe ich an dem Abend ca. 1h Bildmaterial gesammelt. Da das nicht besonders viel ist, habe ich an einem weiteren Abend mit den gleichen Einstellungen nochmal ca. 1,5h Bildmaterial aufgenommen.</p>



<p>Die Nachbearbeitung erfolgte mit <a href="http://deepskystacker.free.fr/german/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DeepSkyStacker</a> und Photoshop. Da ich beim Thema Bildbearbeitung von DeepSky-Aufnahmen selbst noch Anfänger bin, habe ich mich an diesem <a href="https://youtu.be/cLUcyil3GLE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Video</a> orientiert. In diesem Video hier wird zusätzlich auf den <a href="https://youtu.be/W66Okjh4P2g" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stacking-Prozess in DeepSykStacker</a> eingegangen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/?attachment_id=169"><img loading="lazy" width="1000" height="796" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/Andromeda-Galaxie.jpg" alt="Foto der Andromeda Galaxie" data-id="169" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/Andromeda-Galaxie.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=169" class="wp-image-169" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/Andromeda-Galaxie.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/Andromeda-Galaxie-300x239.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/Andromeda-Galaxie-768x611.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/Andromeda-Galaxie-816x650.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Mein erster Versuch an der Andromeda-Galaxie</figcaption></figure></li></ul></figure>



<p>Das Ergebnis nach Stacking und Bearbeitung siehst du hier. Ja, es ist ganz bestimmt nicht das beste Bild von M31. Doch es ist mein erstes Foto und damit für mich etwas Besonderes. Man erkennt die Galaxie in der Bildmitte mit ihren Spiralarmen, die aus Milliarden von Sternen bestehen. Mittig oberhalb von M31 (Andromeda-Galaxie) ist M110, eine weitere Galaxie, die auf dem Foto deutlich kleiner und weiter entfernt ist. Und auch unterhalb von Andromeda, mittig rechts der helle runde Punkt, ist ebenfalls eine weitere Galaxie (M32). </p>



<p>Mein Interesse ist definitiv geweckt, hier weitere und bessere Fotos anzufertigen. Vor allem bei der Bildbearbeitung ist noch deutlich mehr herauszuholen.</p>



<p>Hast du schon einmal die Andromeda Galaxie fotografiert?</p>



<h2>Nachtrag</h2>



<p>Wenige Tage nach Veröffentlichung dieses Artikels habe ich erstmals von der Software Astro Pixel Processor erfahren. Sie eignet sich besonders für die Bearbeitung von Deep-Sky-Fotos und soll dabei einfach zu bedienen sein. Daraufhin habe ich mir eine Testversion besorgt und meine Bilddaten durchgejagt. Der Ergebnis finde ich viel, viel besser als das Foto aus DeepSkyStacker. Ich kann nur jedem Interessierten dringend empfehlen, sich mit dem Programm auseinander zu setzen. Du findest es hier: <a href="https://www.astropixelprocessor.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.astropixelprocessor.com/</a></p>



<p>Anbei mein Foto der Andromeda-Galaxie, neu bearbeitet mit Astro Pixel Processor.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/andromeda-galaxie-fotografieren-erster-versuch/m31_andromeda_galaxie/"><img loading="lazy" width="949" height="1000" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/M31_Andromeda_Galaxie.jpg" alt="Andromeda Galaxie" data-id="177" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/M31_Andromeda_Galaxie.jpg" data-link="https://fotonische.de/andromeda-galaxie-fotografieren-erster-versuch/m31_andromeda_galaxie/" class="wp-image-177" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/M31_Andromeda_Galaxie.jpg 949w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/M31_Andromeda_Galaxie-285x300.jpg 285w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/M31_Andromeda_Galaxie-768x809.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/M31_Andromeda_Galaxie-816x860.jpg 816w" sizes="(max-width: 949px) 100vw, 949px" /></a></figure></li></ul></figure>
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		<title>Foto des Monats September 2020: Hochkönig bei Maria Alm</title>
		<link>https://fotonische.de/foto-des-monats-september-2020-hochkoenig-maria-alm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2020 07:10:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeden Monat wähle ich ein Foto aus meinem Archiv aus, zu dem ich die Entstehung und Geschichte dahinter näher beleuchte. Es fiel mir nicht leicht, für mich persönlich mein Foto des Monats September zu küren. Ich war viel mit der Kamera unterwegs, konnte die letzten Momente des Sommers einfangen, erste neblige (Vor-)Herbstbilder aufnehmen und war [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><em>Jeden Monat wähle ich ein Foto aus meinem Archiv aus, zu dem ich die Entstehung und Geschichte dahinter näher beleuchte.</em></p></blockquote></figure>



<p>Es fiel mir nicht leicht, für mich persönlich mein Foto des Monats September zu küren. Ich war viel mit der Kamera unterwegs, konnte die letzten Momente des Sommers einfangen, erste neblige (Vor-)Herbstbilder aufnehmen und war in Österreich im Urlaub (bevor es zum Risikogebiet erklärt wurde&#8230;). Letztlich habe ich mich für ein Foto aus Österreich entschieden.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" width="864" height="1000" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/10/Natrun-Hochkoenig.jpg" alt="Hochkönig bei Natrun" data-id="165" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/10/Natrun-Hochkoenig.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=165" class="wp-image-165" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/10/Natrun-Hochkoenig.jpg 864w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/10/Natrun-Hochkoenig-259x300.jpg 259w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/10/Natrun-Hochkoenig-768x889.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/10/Natrun-Hochkoenig-816x944.jpg 816w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /></figure></li></ul></figure>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>1/200 sek., f8.0, ISO 100</p><p>Sony Alpha 6000 mit dem Sony 16-70 F4 ZA OSS</p><cite>Aufnahmedaten vom 27.09.2020</cite></blockquote>



<p>Das Foto entstand ca. 1,5h vor Sonnenuntergang. Ich war auf dem Natrun oberhalb von Maria Alm unterwegs. Dort gibt es einen kleinen See, um den man herumwandern kann. Allzu spannend fand ich den jedoch nicht und suchte weiter, bis ich diesen kleinen Teich fand. Diese wunderbare Spiegelung vom Hochkönig hat mich sofort gepackt. Also hab ich die Kamera geschnappt und ein paar Bilder aufgenommen. Die Spiegelung des Bergmassivs, der Steine, der Gräser und der Wolken sowie die Farben machen meiner Meinung nach das Bild aus. In der Nacht zuvor war der erste Schnee der neuen Herbstsaison gefallen. Die weiße Farbe bietet einen tollen Kontrast zu den grünen Gräsern und dem blauen Himmel + Wasser. Außerdem wird durch den Schnee auf dem Hochkönig dessen Struktur besser sichtbar.</p>



<p>So gut mir das Foto auch gefällt und so kalt es da oben war, ich hätte noch länger bleiben sollen. Denn ca. 1h später färbte sich die Bergspitze rot-orange: das sogenannte Alpenglühen. Da war ich jedoch schon auf dem Abstieg. Merke: beim nächsten Mal länger ausharren. Das ist der Preis der Landschaftsfotografie. Dafür wird man mit den atemberaubendsten Momenten belohnt, die die Natur zu bieten hat.</p>



<p>Hier findest Du das Foto auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/sebma_photo/">https://www.instagram.com/sebma_photo/</a></p>



<p>Mehr aus der Reihe &#8222;Foto des Monats&#8220; gibt es hier: <a href="https://fotonische.de/category/foto-des-monats/">https://fotonische.de/category/foto-des-monats/</a></p>
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		<title>Foto des Monats August 2020: Strohballen und Milchstraße</title>
		<link>https://fotonische.de/foto-des-monats-august-2020-milchstrasse-strohballen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2020 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrofotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeden Monat wähle ich ein Foto aus meinem Archiv aus, zu dem ich die Entstehung und Geschichte dahinter näher beleuchte. Für das Foto des Monats August 2020 wähle ich zwei Bilder, denn ich kann mich nicht entscheiden, welches ich besser finde. 🙂 Die beiden Bilder sind ja sehr ähnlich und unterscheiden sich nur wenig in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><em>Jeden Monat wähle ich ein Foto aus meinem Archiv aus, zu dem ich die Entstehung und Geschichte dahinter näher beleuchte.</em></p></blockquote></figure>



<p>Für das Foto des Monats August 2020 wähle ich zwei Bilder, denn ich kann mich nicht entscheiden, welches ich besser finde. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Die beiden Bilder sind ja sehr ähnlich und unterscheiden sich nur wenig in der Perspektive sowie im Format.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/dsc01176/"><img loading="lazy" width="1000" height="743" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01176.jpg" alt="Strohballen unter einem Sternenhimmel" data-id="149" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01176.jpg" data-link="https://fotonische.de/dsc01176/" class="wp-image-149" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01176.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01176-300x223.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01176-768x571.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01176-816x606.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure></li></ul></figure>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/dsc01177/"><img loading="lazy" width="667" height="1000" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01177.jpg" alt="Strohballen unter einem Sternenhimmel" data-id="150" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01177.jpg" data-link="https://fotonische.de/dsc01177/" class="wp-image-150" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01177.jpg 667w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01177-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 667px) 100vw, 667px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Zu sehen sind gerollte und gepresste Strohballen auf einem Feld, darüber der Sternenhimmel mit der Milchstraße. An diesem späten Abend im August gegen 23:30 Uhr war der Himmel doch recht bewölkt und es wehte ein zügiger Wind. Ich stellte den Fernauslöser ein und schoss diverse Bilder, immer in der Hoffnung, dass sich eine Wolkenlücke ergeben würde. Bei den beiden gezeigten Bilder hat es (halbwegs) geklappt. Es sind zwar noch Wolken zu sehen, doch die geben dem Bild einen helleren Look. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>20 sek. bei f2,0 und ISO 3200</p><p>Sony Alpha 6000 mit dem Samyang 12mm F2.0</p><cite>Aufnahmedaten</cite></blockquote>



<p>Im Hochkantbild hat sich oben rechts auch noch ein Satellit ins Bild geschlichen. Normalerweise entferne ich diese in Lightroom. Hier passt er aber irgendwie ins Bild, daher habe ich ihn drin gelassen. </p>



<p>Beide Fotos sind ein wenig nachbearbeitet. Ich habe versucht, die Milchstraße etwas mehr herauszukitzeln. Die Aufnahmeparameter sind die üblichen, die ich immer nutze, wenn ich den Sternenhimmel fotografiere. Wenn ich möglichst viel Himmel auf mein Foto bekommen möchte, nutze ich immer mein Samyang 12mm F2.0. Für Nachtaufnahmen ist dieses Objektiv wirklich sehr gut geeignet.</p>



<p>Wenn man den Sternenhimmel fotografieren möchte ist es wichtig, die Belichtungszeit nicht zu lang anzusetzen. Belichtest du zu lang, werden die Sterne zu Strichen. Grund ist die Erdrotation. Die Belichtungs- bzw. Verschlusszeit muss abhängig von der Brennweite gewählt und kann berechnet werden. Das habe ich <a href="https://fotonische.de/komet-neowise-fotografieren/">hier</a> schon mal erläutert.</p>



<p>Hier findest Du das Foto auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/sebma_photo/">https://www.instagram.com/sebma_photo/</a></p>



<p>Welches der beiden Fotos gefällt dir besser?</p>
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		<title>Sony SEL-70350: Teleobjektiv im Test</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2020 08:32:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Tests & Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Sony SEL-70350 G OSS]]></category>
		<category><![CDATA[Teleobjektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit einigen Monaten besitze ich das Teleobjektiv Sony SEL-70350 F4,5-6,3 G OSS. In diesem Testbericht möchte ich das Objektiv genauer anschauen und meine Erfahrung teilen. Der Kauf entstand aufgrund des Wunsches, auch weiter entfernte Objekte fotografieren zu können. Konkret gesagt wollte ich Vögel und andere Wildlife-Objekte fotografieren. Mit meinem bisher genutzt Sony SEL-55210 war das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit einigen Monaten besitze ich das Teleobjektiv Sony <strong>SEL-70350 F4,5-6,3 G OSS</strong>. In diesem Testbericht möchte ich das Objektiv genauer anschauen und meine Erfahrung teilen. Der Kauf entstand aufgrund des Wunsches, auch weiter entfernte Objekte fotografieren zu können. Konkret gesagt wollte ich Vögel und andere Wildlife-Objekte fotografieren. Mit meinem bisher genutzt Sony <em>SEL-55210</em> war das eher nicht möglich, da ich damit nicht nah genug heran komme.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/?attachment_id=113"><img loading="lazy" width="300" height="185" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Test-300x185.jpg" alt="Foto des Sony SEL-70350 G OSS Objektiv Test" data-id="113" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Test.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=113" class="wp-image-113" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Test-300x185.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Test-768x473.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Test-816x503.jpg 816w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Test.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/?attachment_id=118"><img loading="lazy" width="179" height="300" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-E70350-Test-179x300.jpg" alt="Teleobjektiv Sony SEL-70350 in voller Größe" data-id="118" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-E70350-Test.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=118" class="wp-image-118" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-E70350-Test-179x300.jpg 179w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-E70350-Test.jpg 595w" sizes="(max-width: 179px) 100vw, 179px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/?attachment_id=119"><img loading="lazy" width="278" height="300" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL70350-Test-278x300.jpg" alt="Sony SEL-70350 von vorne" data-id="119" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL70350-Test.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=119" class="wp-image-119" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL70350-Test-278x300.jpg 278w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL70350-Test-768x829.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL70350-Test-816x881.jpg 816w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL70350-Test.jpg 926w" sizes="(max-width: 278px) 100vw, 278px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">Bilder vom Sony SEL-70350 (klicken zum Vergrößern)</figcaption></figure>



<h2><strong>Eigenschaften des Sony SEL-70350</strong></h2>



<p>Das für APSC-Kameras gebaute Objektiv bietet eine Brennweite von <strong>70mm bis 350mm</strong>. Rechnet man den Cropfaktor von Sony-APSC mit 1,5 dazu, kommt man auf eine für Kleinbild umgerechnete Brennweite von <strong>105mm bis 525mm</strong>. Das ist im Prinzip schon ein ganz ordentlicher Wert. Ich hatte nämlich auf 600mm-Objektive geschielt, die von vielen Tierfotografen eingesetzt werden. Doch erstens gibt es davon nicht viele, zweitens sind sie sehr teuer und drittens sehr schwer. Auf alternative Objektive gehe ich weiter unten noch ein.</p>



<p>Neben der für zum Beispiel Tierfotografie guten Brennweite bietet die Linse einen <strong>Bildstabilisator</strong>, der sich per Knopfdruck an der Seite des Objektivs zu- oder abschalten lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn viel vom Stativ fotografiert oder für Landschaftsaufnahmen mit längeren Belichtungszeiten fotografiert wird. Denn dann kann es sinnvoll sein, den Bildstabilisator auszustellen. Weiterhin kann am Gehäuse zwischen <strong>Autofokus und manuellem Fokus</strong> umgeschaltet werden. Darüber hinaus gibt es einen weiteren, frei programmierbaren <strong>Button</strong>.</p>



<p>Eine <strong>aufgedruckte Skala</strong> zeigt die gewählte Brennweite an. Daneben befindet sich ein <strong>Lock-Button</strong>, mit dem die gewählte Brennweite fixiert werden kann. Wahrscheinlich soll das dazu dienen, dass das Objektiv beim Gehen nicht ungewollt ausfährt. Das passierte bisher bei meinem Objektiv aber nicht, da der Widerstand von Haus aus schon ausreichend eingestellt ist.</p>



<h2><strong>Schärfe, Bildqualität, Bokeh, Abbildungsfehler</strong></h2>



<p>Das Wichtigste an einem Objektiv ist natürlich die <strong>Bildqualität</strong>. Ich habe in diesen Artikel ein paar Fotos eingebunden, die mit dem <strong>Sony SEL E70-350</strong> geschossen wurden. So kannst du dir selbst ein Bild machen kannst. Ich würde die Qualität als sehr gut bezeichnen. Das Kürzel „G“ im Namen vergibt Sony auch nur für hochqualitative Linsen. Im Vergleich zum <em>Sony SEL-55210</em> ist ein deutlicher Unterschied zu sehen, welchem ich eher eine mittelmäßige Bildqualität attestieren würde. Der neue große Bruder ist <strong>deutlich schärfer</strong> und bringt die Farben besser auf den Sensor. Abbildungsfehler wie <strong>chromatische Aberrationen</strong> sind praktisch nicht vorhanden. Ebenso verhält es sich mit der <strong>Vignettierung</strong>: eine klare Vignette ist kaum zu sehen, wenn überhaupt nur minimal. Mit der Schärfe ist es wie bei vielen Objektiven. Offenblendig sind die Randbereich etwas unschärfer als bei Blende F8 oder F9. Da das jedoch fast immer so ist, werte ich das nicht als negativen Punkt, denn die Unterschiede halten sich wirklich in Grenzen.</p>



<p>Auch das <strong>Bokeh</strong> ist sehr weich und smooth. Zwar ist es mit der Blende von f4,5 – f6,3 nicht das lichtstärkste Teleobjektiv. Dennoch bekommt man bei höheren Brennweiten und viel Entfernung von Objekt zum Hintergrund ein wunderschönes Bokeh. Das Sony SEL-70350 eignet sich damit auch sehr gut für <strong>Portraitaufnahmen</strong>.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/?attachment_id=126"><img loading="lazy" width="1000" height="903" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Bokeh.jpg" alt="Bokeh vom Sony 70350" data-id="126" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Bokeh.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=126" class="wp-image-126" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Bokeh.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Bokeh-300x271.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Bokeh-768x694.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Bokeh-816x737.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/sony-sel-70350-bokeh2/"><img loading="lazy" width="1000" height="667" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Bokeh2.jpg" alt="Tolles Bokeh vom Teleobjektiv" data-id="131" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Bokeh2.jpg" data-link="https://fotonische.de/sony-sel-70350-bokeh2/" class="wp-image-131" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Bokeh2.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Bokeh2-300x200.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Bokeh2-768x512.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Sony-SEL-70350-Bokeh2-816x544.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/flamingo-sony-sel703530-bokeh/"><img loading="lazy" width="1000" height="667" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Flamingo-Sony-SEL703530-Bokeh.jpg" alt="Flamingo mit Bokeh, fotografiert mit Sony SEL70350" data-id="130" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Flamingo-Sony-SEL703530-Bokeh.jpg" data-link="https://fotonische.de/flamingo-sony-sel703530-bokeh/" class="wp-image-130" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Flamingo-Sony-SEL703530-Bokeh.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Flamingo-Sony-SEL703530-Bokeh-300x200.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Flamingo-Sony-SEL703530-Bokeh-768x512.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Flamingo-Sony-SEL703530-Bokeh-816x544.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">Tolles, weiches Bokeh (klicken zum Vergrößern)</figcaption></figure>



<h2><strong>Autofokus und meine Erfahrungen</strong> mit dem Sony E 70350</h2>



<p>Der <strong>Bildstabilisator </strong>funktioniert sehr gut. Zum Testen habe ich mehrmals Testaufnahmen mit und ohne eingeschaltetem Bildstabilisator gemacht. Der Unterschied war wie erwartet groß. Gerade bei Nutzung der kompletten Brennweite, wenn die Offenblende bei F6.3 liegt und die Verschlusszeit entsprechend runter geht, wird der Bildstabilisator wichtiger und regelt sehr gut. So sind noch aus der Hand Verschlusszeiten von bis zu 1/50 Sekunden möglich (bei ruhigem Motiv).</p>



<p>Das Thema <strong>Autofokus </strong>finde ich bei Teleobjektiven besonders wichtig. Denn in der Regel hat man keine Zeit, um manuell zu fokussieren. Da kann das Tier, Rennauto oder ähnliches längst wieder weg sein. Der Autofokus vom Sony SEL-70350 hat sich im Test und in der häufigen Benutzung keine Blöße gegeben. In der Regel wird das Objekt <strong>schnell gefunden und fokussiert</strong>. Manchmal fährt der Fokus dabei einmal durch die gesamte Brennweite. Das geht aber recht schnell. Zum Vergleich: das Sigma 100-400 hat dafür deutlich länger gebraucht und gegen das Sony verloren. Weiterhin ist der Fokus sehr <strong>leise</strong>, man hört den Motor nicht. Ich habe kein Fokus-Pumpen feststellen können und bin entsprechend sehr zufrieden. Einzig im <strong>AF-C</strong>-Modus (Continuous-Autofokus), also wenn der Fokus einem sich bewegenden Objekt folgen soll (z.B. einem fliegenden Vogel), muss man schon genau arbeiten, um das Objekt scharf zu bekommen. Das kann aber auch an meiner Kamera liegen (oder am Fotografen…). Die Sony A6000 hat natürlich nicht so einen super Autofokus wie die neueren Modelle der A6xxx-Reihe, etwa A6400 oder A6600.</p>



<p>Meiner Meinung eignet sich das Glas sehr gut für die <strong>Tierfotografie</strong>. Man kommt mit der Brennweite nah genug heran, auch wenn es natürlich immer noch etwas näher sein könnte. Schärfe und Bildqualität sind für meinen Geschmack sehr gut in dieser Preisklasse. Einer der größten Vorteile liegt jedoch in dem <strong>geringen Gewicht von 625g</strong> und der <strong>kompakten Größe</strong>. Denn die Gefahr bei Teleobjektiven ist immer, dass man zu faul ist, sie mitzunehmen. Eben weil sie groß und schwer sind. Das macht das Sony SEL-70350 besser: du wirst es wahrscheinlich immer dabei haben. Und das ist Gold wert, wenn du es gerade brauchst. Ich habe das vergleichsweise geringe Gewicht wirklich zu schätzen gelernt. Denn wenn du minutenlang mit der Kamera im Anschlag auf die Bewegung eines Tieres wartest, dann ist geringes Gewicht von Vorteil. Der Arm wird nicht müde und die Bilder entsprechend schärfer.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/falke-sony-e70350/"><img loading="lazy" width="1000" height="666" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Falke-Sony-E70350.jpg" alt="Falke auf Beutezug" data-id="139" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Falke-Sony-E70350.jpg" data-link="https://fotonische.de/falke-sony-e70350/" class="wp-image-139" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Falke-Sony-E70350.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Falke-Sony-E70350-300x200.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Falke-Sony-E70350-768x511.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Falke-Sony-E70350-816x543.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/vogel-sony-70350/"><img loading="lazy" width="1000" height="825" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Vogel-Sony-70350.jpg" alt="Buchfink" data-id="140" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Vogel-Sony-70350.jpg" data-link="https://fotonische.de/vogel-sony-70350/" class="wp-image-140" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Vogel-Sony-70350.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Vogel-Sony-70350-300x248.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Vogel-Sony-70350-768x634.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Vogel-Sony-70350-816x673.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">Rotmilan und Buchfink, fotografiert mit dem Sony SEL-70350 G OSS</figcaption></figure>



<p>Die Bedienung des Objektivs ist angenehm, etwa das Drehen am Zoom-Ring, der einen angenehmen Widerstand besitzt. Die Knöpfe sind gut erreichbar und schnell verstellt. Etwas schade ist, dass der Ring für den manuellen Fokus keinen Anschlag besitzt. Das ist man von anderen Sony-Objektiven ebenfalls gewöhnt.</p>



<h2><strong>Zubehör</strong></h2>



<p>Eine passende <strong>Sonnenblende </strong>wird mitgeliefert. Diese ist ausreichend groß dimensioniert, passt aber dennoch locker in gängige Fototaschen. Wie üblich sind auch die Objektivdeckel für vorn und hinten dabei.</p>



<p>Einen passenden <strong>Telekonverter</strong>, der die Brennweite noch vergrößern würde, gibt es bisher leider nicht. Aber da das Sony SEL-70350 erst Ende 2019 auf den Markt gekommen ist, besteht Hoffnung. Vielleicht bringt Sony noch einen passenden Konverter heraus, zu wünschen wäre es.</p>



<h2><strong>Alternativen</strong> zum Sony SEL-70350G</h2>



<p>Teure Objektive müssen sich immer auch dem Vergleich zu alternativen Modellen unterziehen. Im Telebereich für E-Mount gibt es da aber nicht so furchtbar viele Alternativen. Das Sony SEL 70350 G OSS zählt schon zu den günstigen Teleobjektiven. Von Sony selbst gibt es:</p>



<ul><li><strong>Sony E55-210mm F4,5-6,3 OSS</strong>: die Alternative für den kleinen Geldbeutel. Ein kleines, leichtes Tele mit Bildstabilisator. Für den Anfang vielleicht ausreichend, aber wer ernsthaft Tiere oder Sport fotografieren will, kommt hiermit nicht weit. Dafür günstig: unter 300 Euro.</li><li><strong>FE 70-300mm F4,5-F5,6 G OSS</strong>: ist eine ähnliche Variante wie das hier getestete, nur für Vollformat. Ich hatte es nicht im Test, es soll jedoch von der Bildqualität etwas schlechter sein. Außerdem schwerer und teuer.</li><li><strong>FE 200-600mm F5,6-6,3 G OSS</strong>: ein Vollformat-Objektiv mit sehr viel Brennweite. Jedoch nicht besonders lichtstark und mit knapp 2.000 Euro auch teuer.</li><li><strong>FE 100-400mm F4,5-5,6 GM OSS</strong>: das G Master Objektiv bietet sicherlich hervorragende Qualität und ist auch etwas lichtstärker. Jedoch will das mit rund 2.500 Euro auch bezahlt sein.</li><li><strong>FE 600mm F4 GM OSS</strong>: bestimmt ein super Teil, aber wer hat eben mal 13.999 Euro (UVP) übrig?!</li><li><strong>FE 70-200 F2,8 GM OSS</strong>: der Vollständigkeit halber führe ich natürlich auch das 70-200 F2,8 auf. Hier erhält man eine hervorragende Bildqualität und tolles Bokeh. Für weit entfernte Motive reichen 200mm jedoch nicht und der Preis von knapp 3.000 Euro ist gepfeffert.</li></ul>



<p>Der Vergleich zeigt, dass es von Sony nicht wirklich eine Alternative gibt. Das Objektiv E70-350 F4,5-F6,3 G OSS füllt die Lücke zu den teureren Brüdern und stellt ein (im Vergleich) günstiges, leichtes, handliches und gutes Teleobjektiv dar. Ein Vorteil der Sony-Alternativen ist, dass diese teilweise mit den vorhandenen Telekonvertern kombiniert werden können.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/zoovogel-sony-e70350/"><img loading="lazy" width="959" height="1000" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Zoovogel-Sony-E70350.jpg" alt="Russköpfchen auf einem Ast" data-id="143" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Zoovogel-Sony-E70350.jpg" data-link="https://fotonische.de/zoovogel-sony-e70350/" class="wp-image-143" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Zoovogel-Sony-E70350.jpg 959w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Zoovogel-Sony-E70350-288x300.jpg 288w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Zoovogel-Sony-E70350-768x801.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Zoovogel-Sony-E70350-816x851.jpg 816w" sizes="(max-width: 959px) 100vw, 959px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/vogel-sony-sel70350/"><img loading="lazy" width="1000" height="525" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Vogel-Sony-SEL70350.jpg" alt="Vogel sitzt auf einem Ast" data-id="142" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Vogel-Sony-SEL70350.jpg" data-link="https://fotonische.de/vogel-sony-sel70350/" class="wp-image-142" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Vogel-Sony-SEL70350.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Vogel-Sony-SEL70350-300x158.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Vogel-Sony-SEL70350-768x403.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Vogel-Sony-SEL70350-816x428.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Wenn man sich auf <strong>Objektiv-Adapter</strong> einlassen will, gibt es noch diese Alternativen von Sigma:</p>



<ul><li><strong>Sigma 100-400 F5-6,3 DG OS HSM</strong>: das Sigma hatte ich mit Canon-Mount im Test und per Adapter an meine Sony-Kamera angeschlossen. Es war deutlich schwerer und der Autofokus funktionierte zwar gut, aber nicht so gut wie der vom Sony. Mein Testbericht folgt. Achtung: Mittlerweile gibt es die Linse auch für E-Mount, somit ohne Adapter zu verwenden.</li><li><strong>Sigma 150-600 F5-6,3 DG OS HSM Contemporary / Sports</strong>: ist der Klassiker wenn es heißt: viel Brennweite und trotzdem bezahlbar. Gute Objektive, aber nur mit Adapter nutzbar. Wiegt jedoch schon 2kg. Und kostet ca. 900 Euro, Sports-Variante nochmal deutlich mehr.</li><li>Passender Adapter: <strong>Sigma MC-11</strong> (mein Testbericht folgt) für ca. 220 Euro</li></ul>



<p>Doch der stärkste Konkurrent wird das Sigma 100-400 für E-Mount sein. Leider konnte ich es bisher nicht testen, sondern nur die Variante mit Canon-Bajonett (mein Testbericht folgt). Doch auch die E-Mount Variante ist fast doppelt so schwer wie die Sony-Linse und damit für mich persönlich keine Alternative.</p>



<h2><strong>Fazit</strong> zum Test des Sony SEL-70-350</h2>



<p>Sony bietet mit dem <strong>SEL-70350 G OSS</strong> ein tolles Teleobjektiv mit guter Bild- und Abbildungsqualität an. Das im Vergleich sehr <strong>geringe Gewicht</strong> und die Größe bei der gebotenen Brennweite sind weitere Pluspunkte. Dass der Preis weit unter 1.000 Euro liegt, ist sicher auch ein Vorteil. Klar sind knapp 800 Euro auch nicht wenig, aber für ein Teleobjektiv dieser Qualität noch akzeptabel.</p>



<p>Einziger „Nachteil“ ist, dass es sich um ein APSC-Objektiv handelt. <strong>Vollformat</strong>-Nutzer muss das jedoch nicht unbedingt stören. Denn die Sony-Vollformat-Kameras lassen sich auch in einen <strong>APSC-Modus</strong> umschalten. Dann verschwinden die schwarzen Bildränder und das Glas kann vollumfänglich genutzt werden. Der Vorteil dabei ist, dass auch der Vollformat-Nutzer nun auf die Brennweite von 70-350mm zurückgreifen kann und damit nahe an seine Objekte heran kommt.</p>



<p>Wer ein gutes und bezahlbares Teleobjektiv für Sony-Kameras unter 1.000 Euro sucht, der kommt am 70-350mm wohl kaum vorbei. Ich kann es ruhigen Gewissens sehr empfehlen.</p>



<p>Benutzt Du auch ein Teleobjektiv? Wenn ja, welches und wie zufrieden bist du damit?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" width="667" height="1000" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Landschaft-Sony-E70350.jpg" alt="Feld und Himmel auf einem Landschaftsfoto" class="wp-image-144" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Landschaft-Sony-E70350.jpg 667w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/Landschaft-Sony-E70350-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 667px) 100vw, 667px" /><figcaption>Auch Landschaftsaufnahmen lassen sich mit einem Teleobjektiv machen</figcaption></figure>
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		<title>Wie Du den Komet NEOWISE fotografieren kannst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2020 13:46:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrofotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich für den Nachthimmel interessiert hat bestimmt schon mitbekommen, dass im Juli 2020 (und wahrscheinlich auch noch im August) ein sehr seltenes Objekt sichtbar ist: der Komet NEOWISE. &#160;Da der Komet mit der kryptischen Bezeichnung C/2020 F3 nur alle 4-6.000 Jahre der Erde so nahe kommt wie momentan, lohnt sich ein Blick in den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer sich für den Nachthimmel interessiert hat bestimmt schon mitbekommen, dass im Juli 2020 (und wahrscheinlich auch noch im August) ein sehr seltenes Objekt sichtbar ist: der <strong>Komet NEOWISE</strong>. &nbsp;Da der Komet mit der kryptischen Bezeichnung C/2020 F3 nur alle 4-6.000 Jahre der Erde so nahe kommt wie momentan, lohnt sich ein Blick in den Nachthimmel ganz besonders. Schon mit bloßem Auge kann man den hellen Kometenkern erkennen. Je nachdem, wie dunkel es in deiner Umgebung ist, kannst du sogar den Schweif erkennen. Wenn du den Komet NEOWISE fotografieren willst, dann ist dieser Artikel das richtige für dich!</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/?attachment_id=74"><img loading="lazy" width="1000" height="667" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE.jpg" alt="Komet NEOWISE mit Landschaft" data-id="74" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=74" class="wp-image-74" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-300x200.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-768x512.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-816x544.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">NEOWISE bei 75 mm</figcaption></figure>



<p><strong>NEOWISE zu fotografieren</strong> stellt für jeden Astrofotografen ein Muss dar. Doch du musst kein Experte für Astrofotografie sein oder spezielles Fotoequipment besitzen, um den NEOWISE für die Ewigkeit festzuhalten. Im Folgenden zeige ich dir, dass der Komet auch mit einfacher Ausstattung fotografiert werden kann.</p>



<h2>Der richtige Ort</h2>



<p>Um NEOWISE zu fotografieren, solltest du freien Blick Richtung Norden haben. Am Besten suchst du dir einen Feldrand, gehst auf eine Erhöhung, Berg oder ähnliches. Der Komet ist am Abendhimmel in Nord-West Richtung zu finden. Mit Fortschreiten der Nacht verschiebt er sich nach Nord-Ost. Daher ist freie Sicht, wenn möglich bis zum Horizont, Richtung Norden Pflicht.</p>



<h2>Foto-Ausrüstung</h2>



<p>Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du den Komet NEOWISE fotografieren kannst. Eingebettet in eine schöne Landschaft, bietet sich ein <strong>Weitwinkel-Objektiv</strong> an (Brennweite z.B. 12 – 35 mm). Dadurch kannst du den Komet als Teil des Nachthimmels und der Sterne darstellen. Willst du NEOWISE etwas größer und dominanter im Bild darstellen, kannst du auf die <strong>Normal-Brennweite</strong> 50 mm gehen. Der Bildausschnitt wird dann eine schöne Mischung aus Himmel, Komet und Landschaft zeigen. Interessant wird es bei größeren Brennweiten: je näher du an den Kometen herangehst, desto größer erscheint er im Bild. Bei etwa 200 mm wird NEOWISE mit seinem Schweif bildfüllend eingefangen.</p>



<p>Je lichtstärker deine Objektive sind, desto besser. Warum das so ist, liest du im nächsten Abschnitt.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/?attachment_id=75"><img loading="lazy" width="976" height="1000" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-2.jpg" alt="Komet NEOWISE" data-id="75" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-2.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=75" class="wp-image-75" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-2.jpg 976w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-2-293x300.jpg 293w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-2-768x787.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-2-816x836.jpg 816w" sizes="(max-width: 976px) 100vw, 976px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">NEOWISE bei 105 mm</figcaption></figure>



<h2>Kameraeinstellungen: Belichtungszeit, Blende und ISO</h2>



<p>Da Nachthimmel und Sterne fotografiert werden sollen, muss möglichst viel Licht eingefangen werden. Du kannst aber nicht einfach so lange wie möglich belichten, z.B. mit 30 Sekunden oder länger. Denn dann wirst du Stern-Strichspuren bekommen: <strong>da die Erde sich dreht, verwischen die Sterne</strong>. Man möchte die Sterne jedoch möglichst <strong>punktförmig </strong>abbilden. Auch der Kometenkern soll möglichst punktförmig abgebildet werden. Belichtest du zu lang, wird NEOWISE zu breit.</p>



<p>Die maximale Belichtungszeit, die du wählen solltest um noch punktförmige Sterne und Komet zu bekommen, kannst du mit einer Faustformel berechnen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p><strong>300 / (Cropfaktor der Kamera * Brennweite) = max. Belichtungszeit</strong></p></blockquote>



<p>Bei <strong>Vollformatkameras</strong> brauchst du keinen Cropfaktor dazu rechnen. Das ist nur nötig, wenn du einen<strong> APSC</strong>&#8211; oder <strong>MFT</strong>-Sensor in deiner Kamera verbaut hast. Beispiel: bei meiner Sony Alpha 6000 ist ein APSC-Sensor verbaut und der Cropfaktor beträgt 1,5.</p>



<p>Folgende Tabelle zeigt ein paar Beispielwerte:</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Brennweite</strong></td><td><strong>Vollformat</strong></td><td><strong>Cropfaktor 1,5</strong></td></tr><tr><td>12 mm</td><td>25 sek.</td><td>17 sek.</td></tr><tr><td>50 mm</td><td>6 sek.</td><td>4 sek.</td></tr><tr><td>100 mm</td><td>3 sek.</td><td>2 sek.</td></tr><tr><td>200 mm</td><td>1,5 sek.</td><td>1 sek.</td></tr></tbody></table><figcaption>Beispielwerte für die maximale Belichtungszeit</figcaption></figure>



<p></p>



<p>Bei der Belichtungszeit bist du also begrenzt, je nach eingesetzter Brennweite. Bleiben noch zwei weitere Parameter, an denen du drehen kannst: Blende und ISO.</p>



<p>Die <strong>Blende</strong> solltest du auf den <strong>kleinstmöglichen Wert</strong> einstellen. Denn dann ist die Blende maximal geöffnet und die Kamera kann maximal viel Licht einsammeln. <strong>Lichtstarke Objektive</strong> mit Blendenöffnungen wie f1.4, f1.8, f2.0 oder f2.8 spielen nachts ihre Vorteile aus.</p>



<p>Okay, du hast also die Belichtungszeit eingestellt und die Blende geöffnet. Bleibt noch der <strong>ISO-Wert</strong>. Den schraubst du einfach <strong>so hoch wie möglich</strong>. Das heißt, natürlich nur so weit, wie du das Rauschen ertragen kannst. Bei den heutigen Kameras geht das aber viel weiter, als man denkt. Beispielsweise kann ich bei meiner Kamera (Sony Alpha 6000) mit <strong>ISO 1600</strong> noch gut leben. Aufnahmen mit ISO 3200 dagegen muss ich im Nachhinein bei der Bildbearbeitung anpassen und das Rauschen reduzieren. Wenn du eine Vollformat-Kamera besitzt, solltest du mal ISO 3200 oder gar 6400 ausprobieren.</p>



<h2>Weitere Kameraeinstellungen</h2>



<p>Weiterhin solltest du den <strong>Bildstabilisator ausschalten</strong>, sofern dein Objektiv oder deine Kamera einen Stabilisator besitzen. Das sollte man generell bei Langzeitbelichtungen machen. Außerdem kannst du die <strong>kamerainterne Rauschreduzierung deaktivieren</strong>, da diese meist nicht besonders gut arbeiten und deine Belichtungszeit pro Bild verdoppeln (nach der eigentlichen Aufnahme wird ein Dunkelbild mit der gleichen Belichtungszeit erstellt).</p>



<p>Mit den genannten Einstellungen solltest du den Komet gut und richtig belichten können. Ein Blick auf das <strong>Histogramm</strong> kann dabei helfen. Der Berg sollte in der Mitte sein. Eine leichte Verschiebung ins Dunkle finde ich nicht schlimm, das kann nachträglich aufgehellt werden. Eine Verschiebung ins Helle würde ich dagegen vermeiden, da dann der Komet NEOWISE überbelichtet wird und die zu hellen Stellen in der Regel nicht mehr zu retten sind.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/?attachment_id=76"><img loading="lazy" width="616" height="1000" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-gestackt.jpg" alt="Komet NEOWISE" data-id="76" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-gestackt.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=76" class="wp-image-76" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-gestackt.jpg 616w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-gestackt-185x300.jpg 185w" sizes="(max-width: 616px) 100vw, 616px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">NEOWISE bei 150 mm (Bild ist ausgeschnitten)</figcaption></figure>



<p>Ein Tipp noch: fotografiere im RAW-Format. Das gibt dir in der Nachbearbeitung die größtmögliche Freiheit. Beispielsweise kann der Weißabgleich verlustfrei angepasst werden.</p>



<h2>Nachbearbeitung</h2>



<p>Das Bild ist „im Kasten“ und soll nun noch etwas verfeinert werden. Ich nutze Adobe Lightroom zur Nachbearbeitung. Viele Einstellungen habe ich dabei nicht verändert, da sich der Komet durch seine Helligkeit schon recht gut fotografieren lässt. Ich habe lediglich die Lichter etwas herunter gezogen, bei Schwarz &amp; Weiß etwas herumgespielt um den Kontrast zu erhöhen sowie Klarheit und Struktur etwas aufgedreht. So erscheint der Komet dominanter. Dann noch etwas nachschärfen und das Bildrauschen reduzieren. Das war’s auch schon.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/?attachment_id=73"><img loading="lazy" width="1000" height="667" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-Landschaft.jpg" alt="Komet NEOWISE" data-id="73" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-Landschaft.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=73" class="wp-image-73" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-Landschaft.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-Landschaft-300x200.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-Landschaft-768x512.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-Landschaft-816x544.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">NEOWISE mit 18 mm</figcaption></figure>



<p>Wenn du viel Landschaft auf dem Foto hast, solltest du Vordergrund und Himmel ggf. getrennt voneinander bearbeiten.</p>



<p>An dieser Stelle möchte ich noch kurz das Thema „<strong>Stacking</strong>“ ansprechen. &nbsp;Man hört und liest immer wieder von gestackten Fotos. Dabei handelt es sich um eine spezielle Methode, bei der viele Fotos übereinander gelegt werden. Der Vorteil ist, dass das Rauschen reduziert und gleichzeitig mehr Details sichtbar werden. Auch Fotos des Kometen NEOWISE können gestackt werden. Das ist jedoch recht aufwendig, weswegen ich hier nicht weiter darauf eingehe. Dazu wird es einen eigenen Artikel geben. Ein Beispiel für eine gestackte Aufnahme aus 40 Bildern siehst du oben bei meinem 150mm-Foto.</p>



<p><em>Hast du den Kometen NEOWISE auch fotografiert? Erzähl doch mal von deiner Nacht! Schreib gern deinen Instagram-Namen in die Kommentare, damit ich mir dein Foto anschauen kann!</em></p>
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		<title>Grundlagen der Belichtungsmessung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 16:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fotogrundlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer häufig in automatischen oder halbautomischen Programmen (A/Av, P/Pv) seiner Kamera fotografiert, sollte sich mit dem Thema Belichtungsmessung auseinander setzen. Denn ob ein Motiv korrekt belichtet wird hängt davon ab, welcher Modus gewählt wurde. Da ich selbst eine Sony-Kamera habe, schaue ich mir hier die Belichtungsmodi von Sony an. Der Erläuterungen sind jedoch auf jeden [&#8230;]</p>
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<p>Wer häufig in automatischen oder halbautomischen Programmen (A/Av, P/Pv) seiner Kamera fotografiert, sollte sich mit dem Thema Belichtungsmessung auseinander setzen. Denn ob ein Motiv korrekt belichtet wird hängt davon ab, welcher Modus gewählt wurde.</p>



<p>Da ich selbst eine Sony-Kamera habe, schaue ich mir hier die Belichtungsmodi von Sony an. Der Erläuterungen sind jedoch auf jeden anderen Kameratyp und –hersteller übertragbar, denn diese Einstellungen sind an jeder Kamera verfügbar.</p>



<h4>Belichtungsmessung – worum geht’s hier überhaupt?</h4>



<p>Wenn du in einem (Halb-)automatischen Modus ein Foto schießt, versucht die Kamera eine möglich gleichmäßige Belichtung einzustellen. Der Anspruch ist, das Bild gleichmäßig belichtet darzustellen, ohne dass einzelne Bereich zu dunkel oder zu hell (ausgebrannt) werden. Dafür stehen verschiedene Modi zur Verfügung, die wir ins Folgenden genauer ansehen wollen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" width="800" height="600" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Belichtungsmessung.jpg" alt="Belichtungsmessung Modus bei der Sony a6000" class="wp-image-97" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Belichtungsmessung.jpg 800w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Belichtungsmessung-300x225.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Belichtungsmessung-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<h4>Belichtungsmodus „Multi“</h4>



<p>Der Multi-Modus ist der Standardfall. Die Kamera bezieht alle Bereiche des Bildausschnitts in die Belichtungsmessung ein. Dazu wird ein Gitternetz aus vielen kleinen Kästchen über das Bild gelegt und in jedem Kästchen die Belichtung gemessen. Hast du zum Beispiel einen Vorder- und einen Hintergrund in deinem Bild, ermittelt die Kamera aus der Lichtsituation beider Bildbereiche einen Mittelwert und belichtet damit. Wenn du etwa mitten am Tag bei strahlendem Sonnenschein eine berühmte Statue in einer Stadt fotografierst, dann wird das Motiv (die Statue) auf dem Foto wahrscheinlich zu dunkel sein. Das liegt daran, dass der helle Himmel die Belichtungsmessung so beeinträchtigt, dass das Bild insgesamt zwar „richtig belichtet“ ist, aber weder Himmel noch Statue gut aussehen. Der Himmel wird zu hell, die Statue zu dunkel. Moderne Systeme können zwar erkennen, was dein Hauptmotiv sind wird, aber ganz zuverlässig funktioniert es eben doch nicht immer.</p>



<h4>Belichtungsmodus „Mitte“</h4>



<p>Im beschriebenen Beispielfall kannst du zum Beispiel den Modus Mitte wählen. Hierbei wird eine mittenbetonte Messung durchgeführt. Randbereiche des Bildes werden eher vernachlässigt. Dieser Modus eignet sich für Motive, die in starkem Kontrast zum Hintergrund stehen. Unsere Statue vor blauem oder weißem Wolkenhimmel ist dafür ein gutes Beispiel.</p>



<h4>Belichtungsmodus „Spot“</h4>



<p>Bei Aktivierung des Spot-Modus erscheint ein kleiner runder Kreis im Display/Sucher. Die Kamera wird so belichten, dass das Motiv bzw. der Ausschnitt in diesem Bereich korrekt belichtet wird. Die Spotmessung eignet sich also dort, wo ein kleiner Bildbereich präzise gemessen werden soll. Der Vorteil ist, dass große helle oder dunkle Flächen, die sich in der Umgebung des Motivs befinden, die Belichtung nicht beeinflussen. Bei manchen Kameras lässt sich der Spot-Punkt mit dem Fokuspunkt verknüpfen. Ist das passiert, wird immer genau dort korrekt belichtet, wo der Fokuspunkt liegt.</p>



<p><em>Nutzt du automatische Belichtungseinstellungen oder machst du immer alles manuell?</em></p>
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		<title>Foto des Monats Juli 2020: Teufelsmauer bei Weddersleben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 16:57:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeden Monat wähle ich ein Foto aus meinem Archiv aus, zu dem ich die Entstehung und Geschichte dahinter näher beleuchte. Als erstes Bild aus dieser Artikelreihe wähle ich ein Foto, das während eines Kurzurlaubs im Harz entstand. Wir hatten eine Ferienwohnung in Quedlinburg gemietet &#8211; dabei hatte ich natürlich im Hinterkopf, dass es nur wenige [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-pullquote is-style-default"><blockquote><p><em>Jeden Monat wähle ich ein Foto aus meinem Archiv aus, zu dem ich die Entstehung und Geschichte dahinter näher beleuchte.</em></p></blockquote></figure>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/teufelsmauer-weddersleben-im-abendrot/teufelsmauer/"><img loading="lazy" width="1000" height="667" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Teufelsmauer.jpg" alt="Die Teufelsmauer bei Weddersleben im Harz" data-id="29" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Teufelsmauer.jpg" data-link="https://fotonische.de/teufelsmauer-weddersleben-im-abendrot/teufelsmauer/" class="wp-image-29" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Teufelsmauer.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Teufelsmauer-300x200.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Teufelsmauer-768x512.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Teufelsmauer-816x544.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Als erstes Bild aus dieser Artikelreihe wähle ich ein Foto, das während eines Kurzurlaubs im Harz entstand. Wir hatten eine Ferienwohnung in <strong>Quedlinburg</strong> gemietet &#8211; dabei hatte ich natürlich im Hinterkopf, dass es nur wenige Kilometer bis zur <strong>Harzer Teufelsmauer</strong> bei Weddersleben sind. Meine Hoffnung war, diese beeindruckende Steinformation im Licht von Sonnenauf- oder Sonnenuntergang zu fotografieren.</p>



<p>Jeden Abend schaute ich mir den Wetterbericht an und sah ständig zum Fenster heraus.  Leider war Anfang Juni 2020 nicht so wirklich tolles Wetter &#8211; meist war es bewölkt oder regnerisch, nur wenige Tage sonnig. Am Abend des 6. Juni war es zwar wiedermal bewölkt, doch es waren auch einige Wolkenlücken vorhanden. Also schnappte ich mir die Kamera und fuhr zur <strong>Teufelsmauer bei Weddersleben</strong>. Ich suchte mir eine gute Stelle, um die Mauer von unten zu fotografieren. Das orangene Licht beleuchtete die Mauer sehr schön und hob ihre Struktur hervor. Gleichzeitig wurden die Wolken lila und das Feld im Vorgrund lieferte einen angenehm grünen Kontrast. Ich konnte nur wenige Bilder schießen, dann schloss sich die Wolkendecke wieder und der Moment der Lichtstimmung vor vorbei. </p>



<p><em>An diesem Abend hatte es sich mal wieder gelohnt, einfach loszufahren und es zu probieren. Man weiß nie so wirklich, wie sich das Wetter entwickeln wird und ob sich nicht doch noch eine spannende Bildsituation ergibt.</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>1/30 sek., f8.0, ISO 100</p><p>Sony Alpha 6000 mit dem Sony SEL-1650 bei 28mm</p><cite>Aufnahmedaten vom 06.06.2020</cite></blockquote>



<h2>Die Bearbeitung</h2>



<p>In der Regel bearbeite ich meine Bilder in <strong>Lightroom</strong>, so auch bei diesem Bild. Zunächst wurden Weißabgleich und Tönung etwas angepasst, um die Abendstimmung dominanter darzustellen. Die Farben in den Wolken holt man an besten heraus, wenn man den Regler Lichter herunterzieht. Die Tiefen etwas erhöht, damit der Vordergrund heller wird und noch etwas Klarheit dazu. </p>



<p>Das war&#8217;s dann schon. Im Bereich HSL habe ich nichts mehr verändert. Hier hätte man einige Farben noch deutlicher herausholen können, ich bin mit dem Ergebnis aber schon so zufrieden.</p>



<p>Hier findest Du das Foto auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/sebma_photo/">https://www.instagram.com/sebma_photo/</a></p>



<p>Mehr aus der Reihe &#8222;Foto des Monats&#8220; gibt es hier: <a href="https://fotonische.de/category/foto-des-monats/">https://fotonische.de/category/foto-des-monats/</a></p>



<p>Wie gefällt dir das Foto? Warst du selbst schon mal im Harz auf Fototour unterwegs, vielleicht sogar an der Teufelsmauer? Schreib&#8217;s in die Kommentare!</p>
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		<title>Startschuss für meinen Blog Fotonische.de!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2020 19:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo und herzlich Willkommen bei Fotonische.de! In den unendlichen Weiten des Internets bist du ausgerechnet auf dem neuen Blog eines Fotoverrückten gelandet. Mein Name ist Sebastian Manthey und ich habe soeben (Juli 2020) diesen Blog gestartet. Warum, wieso, weshalb? Warum starte ich einen Blog übers Fotografieren? Gegenfrage: warum nicht? Ich zähle das Fotografieren zu meinen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hallo und herzlich Willkommen bei Fotonische.de! In den unendlichen Weiten des Internets bist du ausgerechnet auf dem neuen Blog eines Fotoverrückten gelandet. Mein Name ist Sebastian Manthey und ich habe soeben (Juli 2020) diesen Blog gestartet.</p>



<h5 class="has-accent-color has-text-color">Warum, wieso, weshalb?</h5>



<p>Warum starte ich einen Blog übers Fotografieren? Gegenfrage: warum nicht? Ich zähle das Fotografieren zu meinen Hobbies und möchte mich, neben dem Fotografieren selbst, auch auf anderer Ebene mit dem Hobby beschäftigen. Denn was macht man schon als Fotograf bei schlechtem Wetter, wenn man nicht gerade Bilder bearbeitet? Sich hoffentlich trotzdem mit dem Hobby beschäftigen! Fotobücher lesen bzw. anschauen, Kamera und Ausrüstung reinigen, neue Ausrüstung suchen und vergleichen, im Internet nach interessantem Fotokram schauen und vielleicht auf Blogs wie der Fotonische landen.</p>



<h5 class="has-accent-color has-text-color">Was gibt es auf Fotonische.de zu sehen?</h5>



<p>Ich möchte hilfreiche Beiträge liefern, die Dich beim Fotografieren weiter bringen. So werde ich etwa weniger bekannte Kameraeinstellungen beleuchten, Grundlagentipps liefern, über mein Equipment berichten, neue Ausrüstung testen (sofern es das Budget zulässt) und nicht zuletzt Fotos aus meinem Archiv zeigen. Dazu wird es Geschichten und Erläuterungen geben.</p>



<h5 class="has-accent-color has-text-color">Was qualifiziert mich überhaupt dazu, hier zu palavern?</h5>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:38% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" width="1024" height="1024" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Sebastian-Manthey-Fotograf-1024x1024.jpg" alt="Fotograf bei der Arbeit für Fotonische.de" class="wp-image-11" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Sebastian-Manthey-Fotograf-1024x1024.jpg 1024w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Sebastian-Manthey-Fotograf-300x300.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Sebastian-Manthey-Fotograf-150x150.jpg 150w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Sebastian-Manthey-Fotograf-768x768.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Sebastian-Manthey-Fotograf-88x88.jpg 88w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Sebastian-Manthey-Fotograf-816x816.jpg 816w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Sebastian-Manthey-Fotograf.jpg 1440w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-normal-font-size">Naja, eine Ausbildung zum Fotografen kann ich nicht vorweisen. Das kann ich aber mit Leidenschaft wettmachen. Anfang 2019 habe ich mit dem Fotografieren begonnen und seit dem bereits mehrere Zehntausendmal auf den Auslöser gedrückt. „Learning by doing“ könnte man sagen. Im Lernprozess, der selbstverständlich immer noch andauert, hat mich neben einigen Fotobüchern vor allem <a href="https://www.youtube.com/user/fotografietutorial" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stephan Wiesner auf Youtube begleitet</a>. Für mich einer der herausragendsten Fotografen auf Youtube.</p>



<p>Ansonsten gibt es zu mir noch zu sagen, dass ich mich am Anfang der 30er Jahre befinde und beruflich in der IT unterwegs bin.</p>
</div></div>



<h5 class="has-accent-color has-text-color">Warum noch bloggen? Ist das nicht voll 90-iger?</h5>



<p>Keine Ahnung, kann schon sein. Aber irgendwie auch nicht. Ich glaube, sinnvolle und hilfreiche Beiträge seriöser Blogs werden immer gebraucht. Es gibt so viel Spam und unnötiges Foren-Halbwissen da draußen, dem ich mich gerne mit hilfreichen und guten recherchierten Inhalten entgegenstellen will. Ob es mir gelingt, entscheidest Du als Leser. Ich hoffe Du bist gnädig. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Nun denn, viel Spaß auf diesem Blog und wenn Du Fragen oder Anregungen hast, kannst du gerne einen Kommentar hinterlassen oder mir eine Nachricht (E-Mail, Instagram, …) schicken.</p>
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