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	<title>Astrofotografie &#8211; fotonische.de</title>
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	<description>Der Fotoblog für Fotofans</description>
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		<title>Zum ersten mal Andromeda-Galaxie fotografieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2020 11:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrofotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Andromeda-Galaxie]]></category>
		<category><![CDATA[M31]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Achtung: Lies unbedingt auch den Nachtrag ganz am Ende dieses Artikels! Denn mit einem ganz bestimmten Programm habe ich mein erstes Foto deutlich verbessern können. Die Andromeda-Galaxie zu fotografieren, stand schon lange auf meiner Liste. Sie ist ein typisches Objekt für Anfänger in der Deep-Sky-Fotografie, doch auch Fortgeschrittene und Profis fertigen immer wieder Fotos dieser [&#8230;]</p>
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<p><em>Achtung: Lies unbedingt auch den Nachtrag ganz am Ende dieses Artikels! Denn mit einem ganz bestimmten Programm habe ich mein erstes Foto deutlich verbessern können.</em></p>



<p>Die Andromeda-Galaxie zu fotografieren, stand schon lange auf meiner Liste. Sie ist ein typisches Objekt für Anfänger in der Deep-Sky-Fotografie, doch auch Fortgeschrittene und Profis fertigen immer wieder Fotos dieser wunderbaren Galaxie an. Ihrer Schönheit kann sich kein Hobby-Astronom entziehen&#8230;</p>



<p>Äußerst passend im Sternbild Andromeda gelegen, ist diese Galaxie ca. 2,5 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Lichtjahre &#8211; das klingt immer so groß, aber was bedeutet dieses Maß eigentlich? Ganz einfach: die Zeit, die das Licht benötigt, um bis zu uns auf die Erde zu gelangen, beträgt ca. 2,5 Mio. Jahre. Lass dir diesen Satz auf der Zunge zergehen. Das bedeutet, dass wenn wir zur Andromeda-Galaxie schauen, wir ca. 2,5 Mio. Jahre in die Vergangenheit sehen. Wahnsinn, oder? </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ein Blick in die Sterne ist immer ein Blick zurück in die Vergangenheit.</p></blockquote>



<p>Trotz der großen Entfernung, die astronomisch gesehen aber gar nicht so groß ist, ist die Andromeda Galaxie die nächstgelegene Spiralgalaxie zur Milchstraße. Wir sind also quasi Nachbarn und bewegen uns sogar aufeinander zu. Irgendwann, so in vier bis zehn Milliarden Jahren, werden beide Galaxien miteinander kollidieren und zu einer gemeinsamen Galaxie verschmelzen. Rette sich, wer kann! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Früher dachte man, die Galaxie wäre ein Nebel. Deswegen wird sie oft auch als Andromeda-Nebel bezeichnet. Denn unter einem klaren Himmel mit wenig Lichtverschmutzung ist die Galaxie tatsächlich mit bloßem Auge als kleiner diffuser Fleck zu erkennen. Nimmt man ein Fernglas zur Hand, wird der Fleck deutlicher sichtbar. Details werden jedoch erst im Teleskop oder auf Fotografien sichtbar.</p>



<p>Im Frühling und Sommer steht die Galaxie bei uns in Deutschland zu niedrig, um sie zu fotografieren. Wenige Grad über dem Horizont hat man einfach zu viel Lichtverschmutzung. Besser ist es, wenn sie hoch bzw. höher am Himmel steht. Daher habe ich mir eine klare September-Nacht ausgesucht und bin gegen 22 Uhr zu meinem geplanten Aufnahmeort, ca. 30 km von Hannover entfernt, gefahren. </p>



<p>Vor Ort habe ich mein Setup aufgestellt. Es besteht aus:</p>



<ul><li>Skywatcher Star Adventurer (Montierung/Nachführung, da die Erde rotiert)</li><li>Skywatcher Stativ für Star Adventurer (stabiler als mein normales Fotostativ)</li><li>Sony Alpha 6000</li><li><a href="https://fotonische.de/sony-sel-70350-test/">Sony SEL-70350 Objektiv</a> (Klick für Testbericht)</li><li>Fernauslöser</li><li>Zubehör wie eine Powerbank für die Nachführung</li></ul>



<p>Nach dem Einnorden der Nachführung konnte ich mit der Aufnahme beginnen. Dafür habe ich folgende Einstellungen verwendet:</p>



<ul><li>25 sek. Verschlusszeit</li><li>Blende f5,6 (mehr Lichtstärke gibt das Objektiv leider nicht her)</li><li>200mm Brennweite</li><li>ISO 3200</li></ul>



<p>Insgesamt habe ich an dem Abend ca. 1h Bildmaterial gesammelt. Da das nicht besonders viel ist, habe ich an einem weiteren Abend mit den gleichen Einstellungen nochmal ca. 1,5h Bildmaterial aufgenommen.</p>



<p>Die Nachbearbeitung erfolgte mit <a href="http://deepskystacker.free.fr/german/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DeepSkyStacker</a> und Photoshop. Da ich beim Thema Bildbearbeitung von DeepSky-Aufnahmen selbst noch Anfänger bin, habe ich mich an diesem <a href="https://youtu.be/cLUcyil3GLE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Video</a> orientiert. In diesem Video hier wird zusätzlich auf den <a href="https://youtu.be/W66Okjh4P2g" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stacking-Prozess in DeepSykStacker</a> eingegangen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/?attachment_id=169"><img loading="lazy" width="1000" height="796" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/Andromeda-Galaxie.jpg" alt="Foto der Andromeda Galaxie" data-id="169" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/Andromeda-Galaxie.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=169" class="wp-image-169" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/Andromeda-Galaxie.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/Andromeda-Galaxie-300x239.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/Andromeda-Galaxie-768x611.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/Andromeda-Galaxie-816x650.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Mein erster Versuch an der Andromeda-Galaxie</figcaption></figure></li></ul></figure>



<p>Das Ergebnis nach Stacking und Bearbeitung siehst du hier. Ja, es ist ganz bestimmt nicht das beste Bild von M31. Doch es ist mein erstes Foto und damit für mich etwas Besonderes. Man erkennt die Galaxie in der Bildmitte mit ihren Spiralarmen, die aus Milliarden von Sternen bestehen. Mittig oberhalb von M31 (Andromeda-Galaxie) ist M110, eine weitere Galaxie, die auf dem Foto deutlich kleiner und weiter entfernt ist. Und auch unterhalb von Andromeda, mittig rechts der helle runde Punkt, ist ebenfalls eine weitere Galaxie (M32). </p>



<p>Mein Interesse ist definitiv geweckt, hier weitere und bessere Fotos anzufertigen. Vor allem bei der Bildbearbeitung ist noch deutlich mehr herauszuholen.</p>



<p>Hast du schon einmal die Andromeda Galaxie fotografiert?</p>



<h2>Nachtrag</h2>



<p>Wenige Tage nach Veröffentlichung dieses Artikels habe ich erstmals von der Software Astro Pixel Processor erfahren. Sie eignet sich besonders für die Bearbeitung von Deep-Sky-Fotos und soll dabei einfach zu bedienen sein. Daraufhin habe ich mir eine Testversion besorgt und meine Bilddaten durchgejagt. Der Ergebnis finde ich viel, viel besser als das Foto aus DeepSkyStacker. Ich kann nur jedem Interessierten dringend empfehlen, sich mit dem Programm auseinander zu setzen. Du findest es hier: <a href="https://www.astropixelprocessor.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.astropixelprocessor.com/</a></p>



<p>Anbei mein Foto der Andromeda-Galaxie, neu bearbeitet mit Astro Pixel Processor.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/andromeda-galaxie-fotografieren-erster-versuch/m31_andromeda_galaxie/"><img loading="lazy" width="949" height="1000" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/M31_Andromeda_Galaxie.jpg" alt="Andromeda Galaxie" data-id="177" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/M31_Andromeda_Galaxie.jpg" data-link="https://fotonische.de/andromeda-galaxie-fotografieren-erster-versuch/m31_andromeda_galaxie/" class="wp-image-177" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/M31_Andromeda_Galaxie.jpg 949w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/M31_Andromeda_Galaxie-285x300.jpg 285w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/M31_Andromeda_Galaxie-768x809.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/11/M31_Andromeda_Galaxie-816x860.jpg 816w" sizes="(max-width: 949px) 100vw, 949px" /></a></figure></li></ul></figure>
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		<title>Foto des Monats August 2020: Strohballen und Milchstraße</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2020 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrofotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeden Monat wähle ich ein Foto aus meinem Archiv aus, zu dem ich die Entstehung und Geschichte dahinter näher beleuchte. Für das Foto des Monats August 2020 wähle ich zwei Bilder, denn ich kann mich nicht entscheiden, welches ich besser finde. 🙂 Die beiden Bilder sind ja sehr ähnlich und unterscheiden sich nur wenig in [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><em>Jeden Monat wähle ich ein Foto aus meinem Archiv aus, zu dem ich die Entstehung und Geschichte dahinter näher beleuchte.</em></p></blockquote></figure>



<p>Für das Foto des Monats August 2020 wähle ich zwei Bilder, denn ich kann mich nicht entscheiden, welches ich besser finde. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Die beiden Bilder sind ja sehr ähnlich und unterscheiden sich nur wenig in der Perspektive sowie im Format.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/dsc01176/"><img loading="lazy" width="1000" height="743" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01176.jpg" alt="Strohballen unter einem Sternenhimmel" data-id="149" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01176.jpg" data-link="https://fotonische.de/dsc01176/" class="wp-image-149" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01176.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01176-300x223.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01176-768x571.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01176-816x606.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure></li></ul></figure>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/dsc01177/"><img loading="lazy" width="667" height="1000" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01177.jpg" alt="Strohballen unter einem Sternenhimmel" data-id="150" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01177.jpg" data-link="https://fotonische.de/dsc01177/" class="wp-image-150" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01177.jpg 667w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/08/DSC01177-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 667px) 100vw, 667px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Zu sehen sind gerollte und gepresste Strohballen auf einem Feld, darüber der Sternenhimmel mit der Milchstraße. An diesem späten Abend im August gegen 23:30 Uhr war der Himmel doch recht bewölkt und es wehte ein zügiger Wind. Ich stellte den Fernauslöser ein und schoss diverse Bilder, immer in der Hoffnung, dass sich eine Wolkenlücke ergeben würde. Bei den beiden gezeigten Bilder hat es (halbwegs) geklappt. Es sind zwar noch Wolken zu sehen, doch die geben dem Bild einen helleren Look. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>20 sek. bei f2,0 und ISO 3200</p><p>Sony Alpha 6000 mit dem Samyang 12mm F2.0</p><cite>Aufnahmedaten</cite></blockquote>



<p>Im Hochkantbild hat sich oben rechts auch noch ein Satellit ins Bild geschlichen. Normalerweise entferne ich diese in Lightroom. Hier passt er aber irgendwie ins Bild, daher habe ich ihn drin gelassen. </p>



<p>Beide Fotos sind ein wenig nachbearbeitet. Ich habe versucht, die Milchstraße etwas mehr herauszukitzeln. Die Aufnahmeparameter sind die üblichen, die ich immer nutze, wenn ich den Sternenhimmel fotografiere. Wenn ich möglichst viel Himmel auf mein Foto bekommen möchte, nutze ich immer mein Samyang 12mm F2.0. Für Nachtaufnahmen ist dieses Objektiv wirklich sehr gut geeignet.</p>



<p>Wenn man den Sternenhimmel fotografieren möchte ist es wichtig, die Belichtungszeit nicht zu lang anzusetzen. Belichtest du zu lang, werden die Sterne zu Strichen. Grund ist die Erdrotation. Die Belichtungs- bzw. Verschlusszeit muss abhängig von der Brennweite gewählt und kann berechnet werden. Das habe ich <a href="https://fotonische.de/komet-neowise-fotografieren/">hier</a> schon mal erläutert.</p>



<p>Hier findest Du das Foto auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/sebma_photo/">https://www.instagram.com/sebma_photo/</a></p>



<p>Welches der beiden Fotos gefällt dir besser?</p>
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		<title>Wie Du den Komet NEOWISE fotografieren kannst</title>
		<link>https://fotonische.de/komet-neowise-fotografieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2020 13:46:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrofotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich für den Nachthimmel interessiert hat bestimmt schon mitbekommen, dass im Juli 2020 (und wahrscheinlich auch noch im August) ein sehr seltenes Objekt sichtbar ist: der Komet NEOWISE. &#160;Da der Komet mit der kryptischen Bezeichnung C/2020 F3 nur alle 4-6.000 Jahre der Erde so nahe kommt wie momentan, lohnt sich ein Blick in den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://fotonische.de/komet-neowise-fotografieren/">Wie Du den Komet NEOWISE fotografieren kannst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://fotonische.de">fotonische.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer sich für den Nachthimmel interessiert hat bestimmt schon mitbekommen, dass im Juli 2020 (und wahrscheinlich auch noch im August) ein sehr seltenes Objekt sichtbar ist: der <strong>Komet NEOWISE</strong>. &nbsp;Da der Komet mit der kryptischen Bezeichnung C/2020 F3 nur alle 4-6.000 Jahre der Erde so nahe kommt wie momentan, lohnt sich ein Blick in den Nachthimmel ganz besonders. Schon mit bloßem Auge kann man den hellen Kometenkern erkennen. Je nachdem, wie dunkel es in deiner Umgebung ist, kannst du sogar den Schweif erkennen. Wenn du den Komet NEOWISE fotografieren willst, dann ist dieser Artikel das richtige für dich!</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/?attachment_id=74"><img loading="lazy" width="1000" height="667" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE.jpg" alt="Komet NEOWISE mit Landschaft" data-id="74" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=74" class="wp-image-74" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-300x200.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-768x512.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-816x544.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">NEOWISE bei 75 mm</figcaption></figure>



<p><strong>NEOWISE zu fotografieren</strong> stellt für jeden Astrofotografen ein Muss dar. Doch du musst kein Experte für Astrofotografie sein oder spezielles Fotoequipment besitzen, um den NEOWISE für die Ewigkeit festzuhalten. Im Folgenden zeige ich dir, dass der Komet auch mit einfacher Ausstattung fotografiert werden kann.</p>



<h2>Der richtige Ort</h2>



<p>Um NEOWISE zu fotografieren, solltest du freien Blick Richtung Norden haben. Am Besten suchst du dir einen Feldrand, gehst auf eine Erhöhung, Berg oder ähnliches. Der Komet ist am Abendhimmel in Nord-West Richtung zu finden. Mit Fortschreiten der Nacht verschiebt er sich nach Nord-Ost. Daher ist freie Sicht, wenn möglich bis zum Horizont, Richtung Norden Pflicht.</p>



<h2>Foto-Ausrüstung</h2>



<p>Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du den Komet NEOWISE fotografieren kannst. Eingebettet in eine schöne Landschaft, bietet sich ein <strong>Weitwinkel-Objektiv</strong> an (Brennweite z.B. 12 – 35 mm). Dadurch kannst du den Komet als Teil des Nachthimmels und der Sterne darstellen. Willst du NEOWISE etwas größer und dominanter im Bild darstellen, kannst du auf die <strong>Normal-Brennweite</strong> 50 mm gehen. Der Bildausschnitt wird dann eine schöne Mischung aus Himmel, Komet und Landschaft zeigen. Interessant wird es bei größeren Brennweiten: je näher du an den Kometen herangehst, desto größer erscheint er im Bild. Bei etwa 200 mm wird NEOWISE mit seinem Schweif bildfüllend eingefangen.</p>



<p>Je lichtstärker deine Objektive sind, desto besser. Warum das so ist, liest du im nächsten Abschnitt.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/?attachment_id=75"><img loading="lazy" width="976" height="1000" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-2.jpg" alt="Komet NEOWISE" data-id="75" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-2.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=75" class="wp-image-75" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-2.jpg 976w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-2-293x300.jpg 293w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-2-768x787.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-2-816x836.jpg 816w" sizes="(max-width: 976px) 100vw, 976px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">NEOWISE bei 105 mm</figcaption></figure>



<h2>Kameraeinstellungen: Belichtungszeit, Blende und ISO</h2>



<p>Da Nachthimmel und Sterne fotografiert werden sollen, muss möglichst viel Licht eingefangen werden. Du kannst aber nicht einfach so lange wie möglich belichten, z.B. mit 30 Sekunden oder länger. Denn dann wirst du Stern-Strichspuren bekommen: <strong>da die Erde sich dreht, verwischen die Sterne</strong>. Man möchte die Sterne jedoch möglichst <strong>punktförmig </strong>abbilden. Auch der Kometenkern soll möglichst punktförmig abgebildet werden. Belichtest du zu lang, wird NEOWISE zu breit.</p>



<p>Die maximale Belichtungszeit, die du wählen solltest um noch punktförmige Sterne und Komet zu bekommen, kannst du mit einer Faustformel berechnen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p><strong>300 / (Cropfaktor der Kamera * Brennweite) = max. Belichtungszeit</strong></p></blockquote>



<p>Bei <strong>Vollformatkameras</strong> brauchst du keinen Cropfaktor dazu rechnen. Das ist nur nötig, wenn du einen<strong> APSC</strong>&#8211; oder <strong>MFT</strong>-Sensor in deiner Kamera verbaut hast. Beispiel: bei meiner Sony Alpha 6000 ist ein APSC-Sensor verbaut und der Cropfaktor beträgt 1,5.</p>



<p>Folgende Tabelle zeigt ein paar Beispielwerte:</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Brennweite</strong></td><td><strong>Vollformat</strong></td><td><strong>Cropfaktor 1,5</strong></td></tr><tr><td>12 mm</td><td>25 sek.</td><td>17 sek.</td></tr><tr><td>50 mm</td><td>6 sek.</td><td>4 sek.</td></tr><tr><td>100 mm</td><td>3 sek.</td><td>2 sek.</td></tr><tr><td>200 mm</td><td>1,5 sek.</td><td>1 sek.</td></tr></tbody></table><figcaption>Beispielwerte für die maximale Belichtungszeit</figcaption></figure>



<p></p>



<p>Bei der Belichtungszeit bist du also begrenzt, je nach eingesetzter Brennweite. Bleiben noch zwei weitere Parameter, an denen du drehen kannst: Blende und ISO.</p>



<p>Die <strong>Blende</strong> solltest du auf den <strong>kleinstmöglichen Wert</strong> einstellen. Denn dann ist die Blende maximal geöffnet und die Kamera kann maximal viel Licht einsammeln. <strong>Lichtstarke Objektive</strong> mit Blendenöffnungen wie f1.4, f1.8, f2.0 oder f2.8 spielen nachts ihre Vorteile aus.</p>



<p>Okay, du hast also die Belichtungszeit eingestellt und die Blende geöffnet. Bleibt noch der <strong>ISO-Wert</strong>. Den schraubst du einfach <strong>so hoch wie möglich</strong>. Das heißt, natürlich nur so weit, wie du das Rauschen ertragen kannst. Bei den heutigen Kameras geht das aber viel weiter, als man denkt. Beispielsweise kann ich bei meiner Kamera (Sony Alpha 6000) mit <strong>ISO 1600</strong> noch gut leben. Aufnahmen mit ISO 3200 dagegen muss ich im Nachhinein bei der Bildbearbeitung anpassen und das Rauschen reduzieren. Wenn du eine Vollformat-Kamera besitzt, solltest du mal ISO 3200 oder gar 6400 ausprobieren.</p>



<h2>Weitere Kameraeinstellungen</h2>



<p>Weiterhin solltest du den <strong>Bildstabilisator ausschalten</strong>, sofern dein Objektiv oder deine Kamera einen Stabilisator besitzen. Das sollte man generell bei Langzeitbelichtungen machen. Außerdem kannst du die <strong>kamerainterne Rauschreduzierung deaktivieren</strong>, da diese meist nicht besonders gut arbeiten und deine Belichtungszeit pro Bild verdoppeln (nach der eigentlichen Aufnahme wird ein Dunkelbild mit der gleichen Belichtungszeit erstellt).</p>



<p>Mit den genannten Einstellungen solltest du den Komet gut und richtig belichten können. Ein Blick auf das <strong>Histogramm</strong> kann dabei helfen. Der Berg sollte in der Mitte sein. Eine leichte Verschiebung ins Dunkle finde ich nicht schlimm, das kann nachträglich aufgehellt werden. Eine Verschiebung ins Helle würde ich dagegen vermeiden, da dann der Komet NEOWISE überbelichtet wird und die zu hellen Stellen in der Regel nicht mehr zu retten sind.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/?attachment_id=76"><img loading="lazy" width="616" height="1000" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-gestackt.jpg" alt="Komet NEOWISE" data-id="76" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-gestackt.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=76" class="wp-image-76" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-gestackt.jpg 616w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-gestackt-185x300.jpg 185w" sizes="(max-width: 616px) 100vw, 616px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">NEOWISE bei 150 mm (Bild ist ausgeschnitten)</figcaption></figure>



<p>Ein Tipp noch: fotografiere im RAW-Format. Das gibt dir in der Nachbearbeitung die größtmögliche Freiheit. Beispielsweise kann der Weißabgleich verlustfrei angepasst werden.</p>



<h2>Nachbearbeitung</h2>



<p>Das Bild ist „im Kasten“ und soll nun noch etwas verfeinert werden. Ich nutze Adobe Lightroom zur Nachbearbeitung. Viele Einstellungen habe ich dabei nicht verändert, da sich der Komet durch seine Helligkeit schon recht gut fotografieren lässt. Ich habe lediglich die Lichter etwas herunter gezogen, bei Schwarz &amp; Weiß etwas herumgespielt um den Kontrast zu erhöhen sowie Klarheit und Struktur etwas aufgedreht. So erscheint der Komet dominanter. Dann noch etwas nachschärfen und das Bildrauschen reduzieren. Das war’s auch schon.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://fotonische.de/?attachment_id=73"><img loading="lazy" width="1000" height="667" src="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-Landschaft.jpg" alt="Komet NEOWISE" data-id="73" data-full-url="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-Landschaft.jpg" data-link="https://fotonische.de/?attachment_id=73" class="wp-image-73" srcset="https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-Landschaft.jpg 1000w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-Landschaft-300x200.jpg 300w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-Landschaft-768x512.jpg 768w, https://fotonische.de/wp-content/uploads/2020/07/Komet-NEOWISE-Landschaft-816x544.jpg 816w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">NEOWISE mit 18 mm</figcaption></figure>



<p>Wenn du viel Landschaft auf dem Foto hast, solltest du Vordergrund und Himmel ggf. getrennt voneinander bearbeiten.</p>



<p>An dieser Stelle möchte ich noch kurz das Thema „<strong>Stacking</strong>“ ansprechen. &nbsp;Man hört und liest immer wieder von gestackten Fotos. Dabei handelt es sich um eine spezielle Methode, bei der viele Fotos übereinander gelegt werden. Der Vorteil ist, dass das Rauschen reduziert und gleichzeitig mehr Details sichtbar werden. Auch Fotos des Kometen NEOWISE können gestackt werden. Das ist jedoch recht aufwendig, weswegen ich hier nicht weiter darauf eingehe. Dazu wird es einen eigenen Artikel geben. Ein Beispiel für eine gestackte Aufnahme aus 40 Bildern siehst du oben bei meinem 150mm-Foto.</p>



<p><em>Hast du den Kometen NEOWISE auch fotografiert? Erzähl doch mal von deiner Nacht! Schreib gern deinen Instagram-Namen in die Kommentare, damit ich mir dein Foto anschauen kann!</em></p>
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